Adler Senioren » Adler 2 u. Adler 3 verlieren knapp - Adler 4 schlägt Tabellenführer
Adler Senioren

Adler 2 u. Adler 3 verlieren knapp - Adler 4 schlägt Tabellenführer
07.03.2010 - 12:06 von Stefan K.

DJK Adler Frintrop II gg. NK Croatia I      3:4


Seitenwahl gewonnen. In welche Richtung spielen wir? Ach komm, erstmal mit der Sonne im Rücken, da wird man wenigstens nicht geblendet! Geblendet wurde man nun wahrlich nicht, dafür gab es im Adler-Strafraum schönste Holiday-On-Ice-Figuren zu bewundern. Denn war der restliche Platz in bestem Zustand, so war der vereiste Abschnitt ab dem Sechzehner für Alle überraschend nur mit Kufen zu verteidigen. Und so nahm das Unheil auch früh seinen Lauf. Eine Flanke von außen segelte in den Strafraum…eigentlich kein Problem, war man doch mit zwei grünen in Überzahl. Doch eh man sich versah, machten die zwei Grünen in der Manier von frisch geschossenen Rehkitzen den Abflug und auch der Adler-Schnapper fühlte die enorme Erdanziehung, sodass der gefühlte 1,50 Meter große und deshalb standfeste Kroate sich ins Fäustchen lachte und locker einschob.


 


Ähnliches ereignete sich wenig später, als ein Freistoß aus 20 Metern eigentlich harmlos, flach und mittig Richtung Adler-Tor kroch. Doch wieder rutschte Kunz aus und hatte erneut das nachsehen. Schon schwierig, es gleichzeitig mit dem Gegner und der Witterung aufzunehmen. Aber vor allem ärgerlich, denn Adler erwischte heute einen der besseren Tage.


Und so kam man auch zeitnah zum Ausgleichstreffer. Nach Zuckerzuspiel von Zbick in die Gasse, lief Kutschat seitlich in den Ball und lupf-schlenzte ihn am gegnerischen Torhüter vorbei. Allerdings währte der Jubel nur kurz, denn der Boden startete seinen nächsten Angriff aufs Adler-Gemüt.


So segelte eine kroatische Ecke in den Strafraum auf den Kopf eines zugegebenermaßen auch sträflich alleingelassenen Gegners. Am Pfosten steht Grechatz und kann den Ball eigentlich ohne Probleme herausköpfen, doch sollte auch dieser mit dem Unwort des Tages: „Wegrutschen“ Bekanntschaft machen.  Beachtlich auch der leitende Unparteiische, der sämtliche Beschwerden und Verbesserungsvorschläge ignorierte und durch den von ihm patentierten „Rutschtest“  -bei festem Stand in den Rasen treten- auf weiterspielen entschied.


So ging es in die Halbzeit, in welcher sich Bemerkenswertes ereignen sollte.  Denn bei Adler hört die Gastfreundschaft nicht mit dem servierten Pausenwasser und fließend warmem Wasser nach dem Schlusspfiff auf, nein, man sorgte sogar durch präzises Sandstreuen in der Pause dafür, das auch bloß kein kroatischer Libero oder gar Torwart das gleiche Schicksal zu erleiden hat, wie die Adlerträger in der ersten Hälfte. Eine zumindest fragwürdige Entscheidung, wollte man doch eigentlich die Punkte am Turm behalten.


Apropos. Adler drehte mächtig auf und kämpfte nach dem Pausenpfiff bis zum Umfallen, was in der Folge auch belohnt werden sollte. Denn Glaubitz packte einen Zubasa-Ozora–ähnlichen Teufelsdrehschuss aus, der eigentlich Richtung Eckfahne geflogen wäre. Doch selbstverständlich gewollt, traf er den jungen Kutschat am Oberkörper, sodass der Ball sich erbahmte und in den Giebel flog. Wer dieses Tor gutgeschrieben bekommt, wird dann am Mittwoch ausgeknobelt.


Wie dem auch sei, krönte der heute enorm starke Kutschat seine gute Leistung durch ein weiteres Traumtor, indem er einen Freistoß aus gefühlten 30 Metern mit Vollspann in den Knick jagte. Wie groß die Entfernung wirklich war zeigte sich allein daran, dass der Gästeschnapper nicht mal eine Mauer postieren wollte.


Adler war überraschend wieder im Spiel und verbesserte das eigene Trefferkonto um annähernd 100%. Man ackerte und kämpfte weiter und bekam dennoch die geballte Ungerechtigkeit des Mannschaftssports zu spüren. Denn wähnte man sich, auch aufgrund der immer lauter werdenden Motzereien der kroatischen Gäste auf dem Weg nach so langer Zeit mal wieder Punkte einzufahren, wurde man 3,5 Minuten vor dem Abpfiff ganz derbe abgewatscht, indem man den nicht mehr für möglich gehaltenden Rückstand hinnehmen musste.


Dennoch sicherlich eins der besten Saisonspiele des abgeschlagenen Schlusslichtes, auf welcher man aufbauen kann. Denn in dieser Art und Weise verabschiedet man sich wenigstens mit fliegenden Fahnen aus der Kreisliga A.


 


Für Adler spielten: Kunz, Lenzen, Schuster, Schumacher, Blazaizak, Grechatz, Glaubitz, Zbick, Witt, Knaup, Kutschat (Lahme)


M. Schumacher


Adler Frintrop III - SC Phönix 1  3:5


Tabellenführer letztendlich eine Nummer zu groß


Mal wieder ein kaltes Wochenende, mal wieder Schnee und mal wieder traf man auf einen Aufstiegsfavoriten. Gegen den erstplatzierten aus Phönix wollte man an die Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen. Doch die Jungs aus Phönix machten schnell klar, dass diesmal wenig zu holen sei. Adler ließ die Gäste nach Belieben kombinieren. Doch durch diese sollten sie nicht ein Tor schießen. Doch wenn man ganz oben in der Tabelle steht, macht man auf anderer Art und Weise Tore. Aus 16 Meter kamen die Gäste zweimal zum Abschluss, wobei unser Goalie Burki den Ball noch abwehren konnte. Doch den zweiten Ball beachteten die Adleraner Defensive nicht und so stand es früh 2:0. Nach einem direkt verwandelten Freistoß und keine 5 Minuten später ein weiterer Treffer war das Spiel schon nach knappen 30 Minuten gelaufen. Nun war nur noch zu tippen wie hoch die Klatsche ausfallen würde. Doch Adler fing sich ein wenig, so dass es mit dem Stand von 0:4 in die Halbzeitpause ging.
Nach Wiederanpfiff ein neues Bild. Die Hausherren trauten sich endlich nach vorne zu Spielen und nicht einfach nur den Ball in diese Richtung zu schlagen. Und so kam man zur ersten 100%igen Chance durch Marc, der allein auf den Torwart zulief allerdings dann an diesem scheiterte. Doch die Dritte kämpfte weiter. Und als dann Cappel sich nach einem Eckball in die Höhe schraubte und den Ball in die Maschen köpfte, keimte eine kleine Hoffnung auf. Diese entwickelte sich zur Flamme nachdem Marc nun doch noch sein Tor machte und Phönix nervös wirkte. Das dies nicht noch zum Inferno wurde, lag daran das man durch einen dummen Fehler im Mittelfeld den Ball verlor und der starke Stürmer durch 3 Mann spazieren konnte und auf 2:5 erhöhen durfte.
Durch Joshas Strafstoß – 11 Meter kann man dies nicht nennen - konnte man zwar noch auf 3:5 verkürzen doch dabei blieb es dann.Ein Ergebnis mit dem niemand nach den ersten 25 Minuten noch rechnen konnte. Hätte man von Anfang an hinten sicherer Gestanden, hätte man Phönix womöglich noch mehr ärgern können. Doch die ersten Minuten zeigten dass die Gäste eine Liga höher spielen sollten. Doch durch ihre Arroganz machen sie sich wohl selbst einiges kaputt. Es stimmt wohl wenn man sagt „Geld verdirbt den Charakter“.
Adler kann auf Grund der zweiten Hälfte zufrieden sein, denn man steckte den Kopf nicht in den Sand und versuchte mit den zur Verfügung stehenden Mittel dagegen zu halten. Das man gegen diesen Gegner nicht gewinnen muss ist jedem klar.
Doch schon am kommenden Freitag sieht es ganz anders aus. Da geht es um 19.30h gegen Barisspor, wo man die Punkte zum Turm mitnehmen muss.


Für Adler spielten:
Burki, Jannik, Gregor, B. Riese, Cappel, Matti, Josha, Etzel, M. Riese (37. Min. Mathijs), Nick (65. Min. Arne), Marc


An dieser Stelle möchte ich mich persönlich für meine Dummheit in der letzten Minute entschuldigen. Dies hätte nicht seien müssen…

Mit freundlichen Grüßen
Bene


Adler Frintrop IV - Türkiyemspor 3:2


Am heutigen Sonntag stand das lang ersehnte Spitzenspiel der Kreisliga C an. Der Tabellenführer Türkiyemspor reiste zum 3. Adler IV.. Nach einen 1:1 im Hinspiel hatten es sich die Gäste sicherlich zum Ziel gemacht, heute eine großen Schritt Richtung Aufstieg zu machen und Adler auf Distanz zu halten.
Von Beginn an versuchten die Gäste durch ihr schnelles Spiel, Adler unter Druck zu setzen und so früh wie möglich in Führung zu gehen. Die IV. Mannschaft hielt stark dagegen und ließ nur wenigen Chancen zu.
Nach ca. 15 Minuten ließ der Torwart der Gäste einen Flankenversuch von Carsten fallen und Ralle drücke den Ball über die Linie. Doch leider gab der Schiedsrichter das Tor aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen nicht. In der 25. nutzten die Gäste dann eine ihrer ersten Chancen und erzielten die zu diesem Zeitpunkt unverdiente Führung.
Die IV. gab allerdings nicht auf und kam nur 2 Minuten später zum Ausgleich. Leider konnte man nicht erkennen wer den Ball nach einer Ecke von Effe, endgültig über die Linie drückte, was aber auch vollkommen egal war. Denn Tor ist Tor! Gestärkt durch den Ausgleich versuchte Adler das Spiel weiter an sich zu reisen und noch vor der Halbzeit in Führung zu gehen. Doch leider kam wieder mal alles anders als erhofft. Durch eine Vielzahl von individuellen Abwehrfehlern, stand auf einmal ein Gästestürmer frei vor dem Jakubeit und netzte eiskalt zum 1:2 für die Gäste ein.
Wer dachte, dass die IV. jetzt die Köpfe hängen ließ, der war völlig falsch am Platz, denn über die gesamten 90 Minuten kämpfte und rannte das ganze Team, wie schon lange nicht mehr.
So war es auch nicht verwunderlich, das Flöte in der 38. Minute durch einen schönen Volleyschuss aus 20 Metern erneut ausglich. Bis Halbzeit tat sich dann nicht mehr viel und man ging verdient mit 2:2 in die Pause.
Von Beginn der 2. Hälfte erhöhten die Gäste den Druck und ließen Adler kaum noch ins Spiel kommen. Die IV. kann sich beim heute sehr gut aufgelegtem Jakubeit bedanken, dass man nicht noch ein drittes Mal in Rückstand geriet.
Dem Dauerdruck der Gäste setzte Adler den ein oder anderen Konter entgegen, wovon auch tatsächlich einer zum Erfolg führte! In der 70. Minute stand Ralle plötzlich frei vor dem gegnerischen Tor und knallte die Murmel mit Picke ins Tor.
In den letzten 20Minuten drängte Türkiyemspor dann durchgehend auf den Ausgleich, ohne sich jedoch klare Chancen zu erspielen, bis der Schiedsrichter in der 80. Minute auf Elfmeter für die Gäste entschied. Doch Jakubeit blieb ganz cool und hielt den Ball und den Sieg der IV. Mannschaft fest!!!
Nach weiteren 10 Minuten hartem Kampf war es dann endlich geschafft und die IV. bezwang zum 2. Mal in dieser Saison den Tabellenführer.
Mit nur 6 Punkten Rückstand auf den neuen Tabellenführer aus Haarzopf ist nun wieder alles möglich, sollte man diese Form über den Rest der Saison halten.


Für Adler kämpften und SIEGTEN:
Jakubeit, Siepmann, Kewitz, Bloch, Hoffmann, Flöte, Erik, Carsten, Ralle, Effe, Cebek, Massi, Tommi, Mario, Hupe, Rosi  und der Rest des Teams und alle anwesenden Fans!!!

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