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stellv. Pressesprecher

Alte Herren Info
09.03.2010 - 09:51 von Galle

Adler Frintrop gegen BVB Borussia Dortmund 3:0 (1:0) (06.03.2010)



I had a dream !
Steffen Karl, Christian Wörns, Knut Reinhardt, Peter Quallo, Frank Burmann, Guiseppe Reina, Lothar Sippel, Michael Schulz, Günter Kutowski, Martin Kree, Steffen Freund und wie sie alle heißen.
Sie stehen um mich herum. Ich streckte den Siegerpokal in den Himmel und alle jubeln mir und meiner Mannschaft zu. Der Gegner BVB Borussia Dortmund gratulierte per Handschlag und gemeinsam sangen und klatschten wir in der Kabine bei einigen Flaschen Bier.

Und dann stach irgend jemand mit einer spitzen Nadel in die Traumblase und das einzige, was ich hörte, war das Klatschen des Schneeregens an der Rollade. Ich hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet.
Der Kachelmann sagte doch am Freitagabend 10 cm Neuschnee an.
Wann hat man mal so einen Gegner zu Gast und eine tolle Spielzeit auf dem heiligen Rasen.
Fast stündlich bin ich in der Nacht zum Fenster gerannt, um die aktuelle Unwetterlage abzuchecken.
Und als bei Sonnenaufgang nur leichter Puderzucker die Bürgersteige bedeckte, war ich recht zuversichtlich, dass alles seinen Weg geht.
Dennoch machte ich mir gegen Mittag selbst ein Bild vom Gesundheitszustand des Platzes.
Und mit Erleichterung sah in die Adler-Jugend mit einem roten Ball kicken. Der Platz war nicht vereist und gut bespielbar.
Also fuhr ich wieder nach Hause, um die Trikots und Buxen auf Hochglanz zu bügeln.
Ich ging noch mal in mich und die Aufstellung mental durch. Jetzt dürfte also nichts mehr schief gehen.
Auch der Reitzdarm ließ so langsam nach - aber das gehört hier nicht hin.
Aber als ich dann die kurzfristigen Absagen vom Lübke Krocker (Nasenbeinbruch) Hans Funke-Kaiser (Hustenmuskelreizung) und Mario Romero (Wadenzecke) verzeichnen musste, ging mir doch fast der ganze kreative Ideenreichtum inne Binsen.

Aber all diese zuerst genannten ehemaligen Superstars hätten gegen diese heutige Adler-Mannschaft auch nichts ausrichten können. Oder vielleicht doch ein bisschen?
Die angereisten BVB-Akteure hatten zwar keine Bundesligaeinsätze im Gepäck, konnten aber auch ohne große Namen Fußball spielen. Alleine schon der Anblick der quietschgelben Trikots mit dem BVB-Logo zollte schon Respekt.
Beim gemeinsamen Gruppenfoto und/oder beim Wimpeltausch waren die Dortmunder noch gut drauf.
Das sollte sich aber ändern.
Bis in die Haarspitzen motiviert versuchten wir zuerst einmal, den Gegner zu analysieren. Aber die legten los wie die Feuerwehr und wir kamen nicht einmal an den Ball. Zu genau und schnell ging das Passspiel des BVB, zu geschickt die Laufwege und Laufbereitschaft.
Aber dann machte die Dortmunder Abwehr Bekanntschaft mit Turbo Nebe, der über seine Seite locker mal 3 Spieler stehen ließ und einen Mustergültigen Pass auf Thommy Lahme spielte, der gekonnt zum 1:0 einschob.
Wow - wer hätte das gedacht. Ich kam mir so vor wie der kleine Amateur im DFB-Pokal, der den haushohen Favoriten aus der Bundesliga ein Bein stellen wollte. Der Pokal hat halt seine eigenen Gesetze.
Unser Konzept wurde volle Pulle weiter gespielt. Verteidigen und auf schnelle Konter hoffen.
Und das habe ich schon lange nicht mehr gesehen, wir hatten nicht nur gut verteidigt, sondern sogar exzellent aus der Abwehr heraus gespielt.
So langsam machte sich beim BVB Unmut breit. Jetzt hatten wir den gelb-schwarzen Tiger verletzt. Und jeder Jäger weiß, dass man dann auf der Hut sein sollte.
Aber mit großem läuferischem Potenzial brachten wir das 1:0 in die Pause.
Ein großes Lob an unsere Defensivabteilung mit Pracht, Pannenbäcker, Körner Krieger, Kriege, Selig, Pohl, Miera und Hermes.
Nach dem Pausentee ohne Bumms warteten wir auf den Sturmlauf der Dortmunder und tatsächlich gerieten wir immer stärker unter Druck.
Konditionell verlangte das Spiel von allen Höchstleistungen.
Aus heiterem Himmel spielte mitten in einer solchen Phase der Ralf Schöller den Rainer Nebe wunderbar frei, der mit seinem Alleingang und einen trockenen Schuss das 2:0 vorlegte.
Der BVB verlor nun zusehend an Geschwindigkeit und wir gewannen dadurch an Sicherheit.
Als sich Spielertrainer Pohl 20 Minuten vor Schluss ausgepumpt auswechseln ließ, ließ der Rainer noch ein


Tor folgen. 3:0 – zu hoch ? Ich sage nein. Wir waren an diesem Samstag einfach sehr gut drauf.

Fazit: Ohne die großen Stars kocht der BVB Borussia Dortmund auch nur mit Salz. Da kann sich unser nächster Gegner DJK Arminia Klosterhardt mal richtig warm anziehen.

Hier die Borussen-Bezwinger:
Günther, Hermes, Körner, Kriege, Krieger, Lahme, Miera, Nebe, Pannenbäcker, Pohl, Pracht, Schöller, Selig.

Yes we can - we had a dream ! 



  

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